* Alle vorliegenden Paragraphen beinhalten jeweils die
Grundzüge bzw. Überschriften des angewählten Themas. Natürlich hat jeder
von ihnen theoretisch eine Unzahl von erläuternden und ausführenden Unterparagraphen,
nur scheint es zu mühselig sie alle zu kreiren
Leider oder für einen "echten" Beilunker den Zwölfen sei Dank,
sind die meisten und auch alle momentanen aktiven Mitglieder der Pfeile
des Lichts Abgänger der Schwert und Stab und damit folgerichtig auch Mitglieder
des kaiserlichen Heeres und auf Schwur verplichtet, dem Raulschem Reich
in der Not beizustehen. Auch ist es nicht selten, dass sie Söhne und Brüder
anerkannter und jahrhunderter alter Adelsfamilien sind. Die Treue zu Reich
und Vaterland ist also nicht selten ein häufiger Wesenszug und auch manche
gute Beziehung zu den Adelshäusern und Hohen Stellen des Heeres mag nicht
immer zum Vorteil gereichen. Vor allem dann, wenn ein Pfeil des Lichts
gezwungen ist, zwischen seinem Patriotismus, seinem Schwur, seinem Dienst
im Heere und seinen Verpflichtungen als Pfeil des Lichts zu entscheiden.
Nicht allzu häufig zwar, auch ob ihrer zeitaufwendigen Beschäftigung,
sind Pfeile Mitglieder oder besser gesagt engagierte Freunde von "weltlichen",
"kirchlichen" und "gildeninternen" Organisationen
. Für all jene Fälle sind klare Richtlinien aufgestellt worden. Hierzu
einige Anhaltspunkte.
- Ein jeder Pfeil des Lichts hat sich zuförderst der Gewalt des
Collegiums Canonicum, dem Rat der weißen Gilde, zu unterstellen und erst
an zweiter Stelle der Regierungsgewalt und Autorität seines Vaterlandes
und Heeres, so er gezwungen ist, gegen den Anweisungen des einen zuwiderzuhandeln,
um den Anweisungen des anderen Folge zu leisten rangiert immer das
Collegium Canonicum an erster Stelle.bäh> bäh>
- Einem jedem Pfeil des Lichts ist die Mitgliedschaft in einer anerkannten,
vom Staate, von der Kirche oder der einer Gilde ist gleich, Organisation
untersagt. So er sich dessen strafbar macht, hat er die Mitgliedschaft
bei den Pfeilen verwirkt. Im Falle einer losen, nicht anerkannten, Organisation
mag es sein, dass er, so diese in ihrer Arbeit und Einstellung den Statuten
der Kirche und der Gilde widerspricht, mit ungleich härteren Strafen zu
rechnen hat. Ausgenommen von dieser Regelung ist der Staatsdienst und
somit auch der Heeresdienst, weil er in all seinen Variationen aufgrund
der Definition nicht unter "Organisationen" fällt. Aber auch
hier ist dieser Dienst dem Pfeil nur gestattet, wenn er seine Arbeit nicht
behindert, also er gezwungen ist, seine Tätigkeit als Pfeil unbotmässig
zu vernachlässigen oder er sogar daran gehindert wird.
- Eine weitere Ausnahme ist die unbedingte Anweisung des Collegiums,
eine solche Organisation zu überwachen oder gar in ihrem Rate zu sitzen,
um gewisse Verbindungen aufrecht zu halten. (Wie es ähnlich geschah im
Falle von Sartokos von Runeburg)
- Ein Pfeil des Lichts ist zur Diskretion verpflichtet. Einzig das Collegium
kann ihm die Erlaubnis erteilen, mit einem Höherstehenden im Staatsdienst
über seine Arbeit zu reden oder gar über spezielle Fälle zu infomieren.
Wenn desgleichen ein hoher Kirchendiener verlangt, darf er jenen auf das
Collegium verweisen, auf dass sich dieser an jenes wendet. Er hat auch
hier das Recht Stillschweigen zu üben.
Nur einzig ein leidiges Problem mag da die Klarheit und Eindeutigkeit
der Regeln trüben. Was ist, wenn ein hoher Kirchendiener die Ausübung
einer Tätigkeit vom Pfeil verlangt, die den Befehlen seines Hauptmanns
und allen über diesem Stehenden widerspricht ? Denn leider ist das Collegium
nicht in der Lage, hier ähnliches anzusetzen wie beim Staatsdienst, der
Einfluss gerade der Praioskirche ist zu groß, als dass es dem Pfeile bestätigen
könnte, sich auch nur an die Befehle desselben zu halten. Ein grosses
moralisches Dilemma, das, den Zwölfen sei dank, in dieser Art und Weise
noch nie vorgekommen, zumindest existieren keine Aufzeichnungen darüber
in den Archiven. Hier mag der Pfeil seinen guten Menschenverstand einsetzen
und es selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. Auch gibt es hier keine
eindeutige Verfügung des Collegiums, es scheint, als wurde dieser Fall
nie bedacht oder einfach großmütig übersehen.